Krematorium am Limes Osterburken (D)

Das von der Firma Krematorium am Limes Osterburken - Kevin Volk - betriebene Krematorium Osterburken befindet sich auf der Gemarkung Osterburken. In das für zwei Linien ausgelegte Gebäude wurde zunächst eine Kremationslinie installiert, die am 15. November 2010 mit der ersten Einäscherung in Betrieb ging. Sie ist mit einem Etagenofen, System Ruppmann, ausgestattet, der mit drei Gasbrennern beheizt wird. So wird die vom Gesetzgeber geforderte Nachverbrennungstemperatur eingehalten. Die aus dem Ofen austretenden heißen Rauchgase werden in einem kompakt ausgeführten Wärmetauscherturm einer „schnellen" Rauchgaskühlung unterzogen. Die Rauchgasreinigung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren, bestehend aus einem Multizyklonabscheider und einem Gewebefilter, das mit katalytischen Filtern zur Zerstörung von Dioxinen und Furanen bestückt ist. Das gereinigte Abgas erfüllt die Vorgaben der in Deutschland geltenden 27. Bundes-Immissions-Schutz-Verordnung (27. BImSchV) und wird kontinuierlich auf seine Parameter Kohlen-monoxid- und Sauerstoffkonzentration sowie Nachverbrennungstemperatur überwacht. Außerdem wird über einen kontinuierlich arbeitenden Filterwächter die ordnungsgemäße Funktion des Filters laufend überprüft.

Technische Daten:

Kremationsofen:     

1 x Etagenofen Typ 070/8-4 (2010)

Rauchgaskühlung:   1 x Wärmetauscherturm (Eco-Rohrbündel)
1 x Wasser/Glykolkreis mit Rückkühlwerk
Wärmenutzung
Rauchgasreinigung:   1 x katalytische Filtration (Zerstörung PCDD/F)
Prozesssteuerung:  

1 x SPS, System Siemens S7
1 x Visualisierungssystem