Krematorium Salzburg (A)

Die Tradition der Feuerbestattung reicht im Krematorium „Feuerhalle Salzburg" bis in das Jahr 1931 zurück. Mit der in 2005/2006 erfolgten grundlegenden Modernisierung wurden zwei Einäscherungslinien installiert, jeweils bestehend aus einem Etagenofen, System Ruppmann, einem Wärmetauscherturm zur Rauchgaskühlung sowie katalytischer Filtration. Aus den Auflagen des Denkmalschutzes einerseits und dem Kostenbudget andererseits ergaben sich räumliche Zwänge für die Installation der einzelnen Baugruppen, insbesondere der Rauchgasreinigung. Ferner galt es, die Modernisierung im laufenden Betrieb umzusetzen, was eine sukzessive Projektabwicklung mit hohen Anforderungen an die Projektdisziplin aller Beteiligter zur Folge hatte. Hierbei war es von Vorteil, dass die Konzernschwesterfirma, Fichtner Bauconsulting GmbH, mit der Bauplanung des Projektes beauftragt war. Mit der Modernisierung verfügt der Betreiber nicht nur über eine leistungsfähige Kremationsanlage, sondern erfüllt durch die sichere Einhaltung der Vorgaben der 27. Bundesimmissionsschutz-Verordnung (27. BImSchV) höchste Umweltstandards.

Ofenraum
Rauchgasreinigung
Entaschung
Projektskizze mit Plazierung der Rauchgasreinigung

Technische Daten:

Kremationsofen:   2 x Etagenofen Typ 070/7-3
Rauchgask