Klinikmüllverbrennung Kleinanlagen

Kleinanlagen zur dezentralen Entsorgung (Serie RE)

 

Die in klinischen Abfällen vorhandenen patogenen Keime und Schadstoffe stellen ein erhebliches Risikopotential für die Umwelt dar. Daher sind derartige Abfälle vor der Deponierung einer thermischen Behandlung zu unterziehen, um unter definierten Prozessbedingungen diese Abfälle in weitgehend mineralisierte Rückstände überzuführen.

 

Für dezentrale Anwendungen in kleinen Krankenhäusern bietet sich der Kleinverbrennungsofen, System RUPPMANN, in Mehrkammerausführung an. Dieser Ofentyp, der als „Indoor System" konzipiert ist, genügt höchsten Umweltstandards und kann bei Bedarf in Abhängigkeit der lokalen Anforderungen mit zusätzlichen Baugruppen der Rauchgasbehandlung verknüpft werden.

 

Mit diesem in sich abgeschlossenen und aufeinander abgestimmten Ofenkonzept lassen sich besonders gute Ausbrandbedingungen für das Rauchgas und die festen Rückstände erzielen. Hierzu laufen im Hauptbrennraum die Verbrennungsvorgänge im Wärmeaustausch zwischen den Feuerraumwänden und dem Brenngut unter gezielter Primärluftzugabe ab. Bei Bedarf wird über öl- oder gasbefeuerte Brenner der Verbrennungsvorgang unterstützt. Das austretende Rauchgas wird mittels Sekundärluftzugabe im Nachbrennraum bei den gewünschten Temperatur-, Verweilzeit- und Turbulenzbedingungen ausgebrannt. Somit werden Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe praktisch vollständig zu CO2 und H2O oxidiert. Geringe CO- und Kohlenwasserstoffkonzentrationen gelten zudem als Leitgröße für die primärseitige Zerstörung von besonders toxischen Verbindungen, wie Dioxine und Furane.

 

Die Serie RE liefern wir in unterschiedlichen Größen:

RE 10:    Auslegung 10 kg/h
RE 20:   Auslegung 20 kg/h
RE 50:   Auslegung 50 kg/h